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Zuckerkrankheit, Typ-2-Diabetes

Der Typ-2-Diabetes steht in einem engen Zusammenhang mit der Zunahme des Körpergewichtes und wird daher zu Recht als Krankheit der Übergewichtigen bezeichnet. Meine Forschungsarbeiten kommen zu dem Resultat, dass ein Übergewicht (Fettleibigkeit, Adipositas) in der Regel mit einer chronischen Gewebeübersäuerung verbunden ist.

Bei einer fettreichen und zugleich kohlenhydratarmen Ernährung muss der Energiestoffwechsel aus den Fettüberschüssen Ketonkörper produzieren, die er anstelle der fehlenden Kohlenhydrate (Glukose) verbrennt. Nur so kann er unter einer Fehlernährung seinen lebens- notwendigen Energiebedarf sichern. Die Ketonkörper (Acetacetat und ß-Hydroxybutyrat) haben einen erheblichen Nachteil, sie produzieren Säuren und verdrängen die Base Bikorbonat, wodurch sich der pH-Wert der Körpergewebe ins Saure verschiebt.

 

Die Ergebnisse meiner Arbeiten weisen darauf hin, dass unter einer Säurebelastung funktionell wirkende Makromoleküle (Enzyme, Hormone u. a.) in ihrer räumlichen, dreidimensionalen Struktur so verändert werden, dass sich deren Wirkung vermindert bis aufhebt. Das betrifft insbesondere das sehr komplexe Insolinmolekül, als auch dessen Rezeptoren an den Kopplungsstellen der Zelloberflächen.

Diese Störung der Informationsvermittlung des Insulins bewirkt einen Glukosestau vor den Zellen, der bis in die großen Blutgefäße zurück- reicht. Der Glukosemangel in den Zellen, der zwangsläufig durch einen erhöhten Fettstoffwechsel mit der Bildung von säurelastigen Keton- körpern ausgeglichen werden muss, ist verantwortlich für die Diabetes- erkrankung.

 

Therapiekonzept:

Abbau der Über-Säuerung, der Über-Fettung und der Über-Eiweißung durch Umstellung der Ernährung auf betont fettarme, kohlenhydrat- reiche und eiweißangepasste Kost. Der Anteil der Fette darf 25 Prozent des Energiebedarfs nicht überschreiten, um die Bildung von Keton- körpern zu vermeiden. Auf saure Getränke und saure Milchprodukte verzichten. Zum Ausscheiden der Säurelast Einnahme von Nahrungs- basen, z.B. Natrium-und Kalium-Bikarbonat. Bei Dickdarmgärung Behandlung der funktionellen Darmstörungen (Unverträglichkeits-Reaktionen, Allergien) durch Ernährungsumstellung und Allergietherapie (Bioresonanztherapie, Homöopathie). Häufig Einnahme von Vitaminen/ Spurenelementen nötig. Mit dem Ausgleich des Säure-Basen-Haus- haltes, einem angepassten Energiestoffwechsel und dem Abbau der Eiweißlast verschwindet nicht nur der Diabetes sondern auch andere zuvor therapieresistente Leiden und Erkrankungen.
mehr siehe Forschung

Zum Thema Typ-2-Diabetes detaillierte Ausführungen im Buch:

Mielke, K.J.: Der sichere Weg aus der DiabetesKrise, März 2007, ISBN 978-3-00-020987-1 Mielke Verlag Hannover

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